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Scheveningen nutzt KI, um Belästigungen zu reduzieren

Die Stadt Den Haag hat kürzlich die Möglichkeit getestet, mithilfe intelligenter Kameras Lachgasmissbrauch zu erkennen und einen Live-Bericht an die Strafverfolgungsbehörden weiterzuleiten, damit diese unter Wahrung der Privatsphäre handeln können.

Am Testtag wurde die innovative Lösung von Avutec (Hersteller von Smart-Kameras) und Monotch (Entwickler von C-ITS-Plattformen) mit Hilfe der Gemeinde überprüft. Die KI-Kameras von Avutec wurden darauf trainiert, verschiedene Lachgasballons zu erkennen. Die Daten der Erkennung (aus Datenschutzgründen kein Filmmaterial) wurden über die Monotch TLEX®-Plattform – eine Cooperative Intelligent Transport System (C-ITS)-Lösung – direkt an die Durchsetzungsorgane der Gemeinde gesendet.

Testtag bestätigt den Vorschlag

Am Testtag testete die Gruppe nicht nur die Zuverlässigkeit der Technologie zur visuellen Erkennung unerwünschten Verhaltens. Darüber hinaus prüften sie, ob die Meldungen ordnungsgemäß ankamen und ob die Vollzugsbehörden auf Basis intelligenter Technologien gezielt Maßnahmen ergreifen konnten.

Die Testphase bestätigte die Funktionalität des Algorithmus und gab grünes Licht für nachfolgende Schritte zur Verfeinerung der Erkennung für die Verwendung intelligenter Kameras, alles mit dem Ziel, eine sichere und angenehme Umgebung zu schaffen.

Eine intelligente Kamera noch intelligenter machen

„Wir haben uns die Kraft der künstlichen Intelligenz zunutze gemacht und unsere Kameras mit speziell kuratierten Datensätzen trainiert, um sowohl für Lachgas verwendete Ballons als auch Menschen zu identifizieren. Diese Datensätze umfassen eine Vielzahl von Personen, Gruppen und Ballons unterschiedlicher Form und Farbe. Der Algorithmus des Systems integriert diese Identifikationen und minimiert so das Risiko von Fehlalarmen. Dadurch kann das Überwachungssystem die tatsächlichen Täter genau anvisieren und verfolgen“, erklärt Walter Verbruggen, Vertriebsleiter bei Avutec.

Informationen unverzüglich

„Das Besondere an dieser Gesamtlösung ist, dass sie sofort ein Signal an die Strafverfolgungsbehörde sendet, sodass diese schnell und angemessen reagieren kann. Das alles geschieht in Sekundenbruchteilen über unsere Plattform“, sagt Gary Lin, International Business Developer bei Monotch.

Optimaler Einsatz moderner Technik

„Die Gemeinde Den Haag möchte jegliche drogenbedingte Belästigung reduzieren und nutzt daher die fortschrittlichsten verfügbaren Technologien. Durch die Partnerschaft mit Avutec und Monotch konnten wir eine hochmoderne KI-integrierte Lösung testen, die uns hilft, Den Haag zu einem wunderbaren Wohnort zu machen“, bestätigt Anouk Zwaan, Sicherheitskoordinatorin der Gemeinde Den Haag.

Belästigung auf und um den Boulevard von Scheveningen

Die Strafverfolgungsbehörde von Den Haag hat derzeit alle Hände voll zu tun, um die Belästigungen auf und um den Boulevard von Scheveningen zu verringern. Bei der Hotline gehen zahlreiche Meldungen über Parkplatznot, Verkehrsverstöße, Lärmbelästigungen und anderes unerwünschtes Verhalten ein. Die Verwendung von Lachgas ist dabei durchaus einer der Gründe für diese Belästigungen.

Zusätzlich zum Einsatz weiterer Kontrollkräfte führt die Gemeinde strengere Parkrichtlinien ein. Außerdem gibt es eine spezielle App, mit der Bewohner Belästigungen melden können. Darüber hinaus erwägt die Gemeinde den Einsatz visueller Erkennungstechnologien, um unerwünschtes Verhalten zu erkennen und zu bekämpfen. Durch diesen neuen Ansatz können sie schneller und zielgerichteter agieren.

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