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Die Datenplattform UDAP ist der neue Smart-Mobility-Standard

Die niederländische Urban Data Access Platform (UDAP) ist seit dem 1. Januar 2021 live: Sie bietet eine zentrale Datenplattform, auf der alle Informationen über intelligente Mobilität empfangen und gesendet werden können.

Menno Malta, der Gründer von Monotch und Lieferant der Software für die Plattform und das dazugehörige Dashboard, erklärt, wie es in den SmartReads der Smart Mobility-Plattform der Metropolregion Amsterdam funktioniert. „Alle intelligenten Ampelsteuerungen (iTLCs) in den Niederlanden nutzen die neue Plattform, aber es ist noch viel mehr möglich.“

Smarte Mobilität erfordert einen intelligenten Informationsaustausch zwischen Verkehrsteilnehmern und Straßenbehörden. Im Auftrag des Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft hat Monotch UDAP entwickelt, um einen schnellen, zuverlässigen und leicht zugänglichen Datenaustausch zwischen Straßenbehörden, Straßenbenutzern und Dienstleistern zu ermöglichen.

UDAP-Anwendung

Wir erwarten, dass UDAP in vielen Kommunen von effizienteren Verkehrsströmen profitieren wird. Eine Reihe unterschiedlicher Dienstleister können auf der Grundlage der Daten alle Arten von wertvollen In-Car-Informationsdiensten entwickeln. UDAP kann beispielsweise Notdienste priorisieren und andere Verkehrsteilnehmer über die Dienstanbieter (App oder Navigation) warnen. Malta: „Wenn Sie nachts alleine unterwegs sind und Flitsmeister Onderweg oder RingRing benutzen, dann geben Ihnen die angeschlossenen Ampeln grundsätzlich immer grünes Licht.“

Chancen

Die Implementierung dieser Anwendungen liegt bei den Benutzern, aber UDAP erleichtert den zugrunde liegenden Datenaustausch. Das macht viele Anwendungen möglich. Malta: „Von Zeit-bis-Grün und Richtgeschwindigkeiten für Verkehrsteilnehmer über Apps bis hin zur Priorisierung des Straßenverkehrs an intelligenten Kreuzungen. Aber in Zukunft können wir damit auch den Reifendruck über Sensoren und allerlei andere Daten messen. Wir erwarten, dass in den kommenden Jahren mehrere tausend zusätzliche Infrastrukturobjekte angeschlossen werden.“

Große Mengen sicher versenden

Die besondere Stärke von UDAP und der Software ist die Menge an Volumen, die das System mit extrem niedriger Latenz empfangen und senden kann. „Die Plattform ist darauf ausgelegt, große Volumina schnell und sicher auszutauschen. Das Ergebnis sehen wir sofort im ersten praktischen Fall, in dem alle niederländischen iTLCs verbunden sind. Ein Beispiel: Innerhalb weniger Millisekunden gelangen Daten vom iTLC auf der Straße zu UDAP und weiter zu den Anwendungen der Verkehrsteilnehmer.“

750 betriebsbereite iTLCs auf UDAP

Sicherheit und Schnelligkeit sind eine Anforderung, aber auch eine große Herausforderung. Die Regeln für die Anbindung an UDAP sind daher bewusst streng. „Derzeit sind etwa 750 iTLCs in Betrieb. Für jeden iTLC wird erfasst, wie schnell er auf die gesendeten Daten antwortet. Wenn diese Antwort außerhalb von x Millisekunden liegt, setzt die Software eine Warnung ab. Wenn die Antwortzeit nicht angepasst wird, trennen wir diesen iTLC vom System. Danach muss zunächst nachgewiesen werden, dass der iTLC die Anforderungen erfüllt, bevor er sich erneut mit UDAP verbindet. Diese Audits sind wichtig, um zu verhindern, dass fremde Daten eingreifen, die nicht auf die Plattform gehören. Nicht jeder Straßenbetreiber lässt sich einfach so an UDAP anbinden. Die Konformität mit den Qualitätsanforderungen weiterhin ausgiebig zu prüfen, ist eine wichtige Maßnahme, um die Datensicherheit zu gewährleisten.“ erklärt Menno Malta.

Sie können den gesamten niederländischen Artikel auf der Smart Mobility AMA-Website lesen.

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